Mindestens vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an depressiven Störungen. Diese gehören damit
sowohl zu den häufigsten, als auch zu den am meisten unterschätzten Krankheiten.
In manchen
Lebenssituationen
sind z.B. Trauer, Nervosität, Schlaflosigkeit und Hilflosigkeit völlig normal und gehen vorüber.
Hält die
seelische
Schieflage jedoch an und geht mit
körperlichen Beschwerden und Verhaltensänderungen einher, braucht
der Betroffene Hilfe von außen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
In dieser Situation ist es wichtig, Hilfe zu suchen und einen Arzt ins Vertrauen zu ziehen, der die geeignete
Therapie
findet. Als Einstieg eignet sich oft die Kombination aus einer gezielten
medikamentösen Therapie und einer
Psychotherapie. Nach und nach bessert sich die Stimmung, man wird Schritt für
Schritt den Alltag wieder bewältigen und im Beruf wieder sicher Fuß fassen.
Halt und Hilfe können auch
Angehörige, Freunde und Bekannte geben. Allerdings müssen sie
über die Erkrankung informiert sein, um normal damit umgehen zu können. Auch der Kontakt zu Selbsthilfegruppen
kann sinnvoll sein.
Grundwissen
Therapie
Service und Tipps