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Multiples Myelom (Plasmozytom) Beim Multiplen Myelom, auch als Plasmozytom bezeichnet, handelt es sich um eine diffus oder herdförmig im Knochenmark auftretende Krebserkrankung, die durch eine bösartige Vermehrung antikörperproduzierender Zellen, den Plasmazellen, gekennzeichnet ist. Das Multiple Myelom (Plasmozytom) ist eine seltene Erkrankung, gehört aber mit ca. 1 % aller Krebserkrankungen zu den häufigsten Tumoren von Knochen und Knochenmark. Etwa drei bis vier Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner werden jährlich verzeichnet. Drei Viertel aller Patienten mit Multiplem Myelom (Plasmozytom) sind älter als 60 Jahre. Bei Männern tritt die Erkrankung häufiger auf als bei Frauen. Die pathogenetischen Ursachen für das Multiple Myelom (Plasmozytom) sind weitgehend ungeklärt. Im Gegensatz zu den anderen malignen Lymphomarten konnte bislang kein Zusammenhang mit Virusinfektionen oder Immunschwäche festgestellt werden. Diskutiert wird ein begünstigender Einfluss radioaktiver Strahlung. Zum Teil wurden verschiedene genetische Translokationen beschrieben, deren Einfluss aber noch nicht geklärt ist. Mutationen in Onkogenen wurden ebenfalls beobachtet. Die Erkrankung tritt in bestimmten Familien gehäuft auf, was auf eine erbliche Komponente hinweist. Dennoch ist sie keine Erbkrankheit.
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